Dienstag, 30. Dezember 2014

[Rezension] „Der Werwolf von Münster“ – Maria Rhein & Dieter Beckmann

Kriminalromane mit Lokalkolorit gibt es mittlerweile viele. Die meisten finden ihre Leserschaft vor Ort, denn es macht Spaß, die vertrauten Straßenzüge und Gebäude vor dem inneren Auge bei der Lektüre wieder zu erkennen. Das dachten sich wohl auch Maria Rhein und Dieter Beckmann bei der Konzeption ihres Romans „Der Werwolf von Münster“. Und einen weiteren Aspekt fügten sie ihrem Plot noch hinzu: Die Geschichte rund um den Geheimpolizisten Heinrich Maler spielt im 19. Jahrhundert vor historischer Kulisse. In einer Stadt wie Münster gibt es dafür massenweise Stoff.


Dienstag, 23. Dezember 2014

[Rezension] „Das Moskau-Spiel“ – Christian von Ditfurth

In seinem Spionage-Thriller „Das Moskau-Spiel“ taucht der Schriftsteller und Historiker Christian von Ditfurth tief in ein Kapitel deutsch-russischer Geschichte ein. In der auf zwei Handlungsebenen angesiedelten Erzählung entwickelt er seine Version vom Ende des Kalten Krieges und verknüpft diese mit einer – manchmal etwas hölzern wirkenden – Vater-Sohn-Geschichte.


Mittwoch, 17. Dezember 2014

[Rezension] „Kinder des Jacarandabaums“ - Sahar Delíjaní

Heute möchte ich euch eines der Bücher vorstellen, die mich im jahr 2014 am stärksten bewegt haben. Es ist der Debütroman „Kinder des Jacarandabaums“ von Sahar Delíjaní.

 

Dieses Buch geht unter die Haut. In einer bilderreichen und manchmal poetischen Sprache verknüpft die Autorin darin gleich mehrere Schicksale dreier Generationen einer Familie im Iran der 80er-Jahre