Samstag, 19. Juli 2014

Über Identität im virtuellen Raum

Dutzende Tweets, Forumsbeiträge und Posts haut manch einer täglich raus und gibt mit jedem Satz - so könnte man meinen - einen kleinen Teil seiner Seele Preis, für immer verloren im digitalen Raum. Von einem Vortrag darüber hat sich im Februar 2011 @PadLive inspirieren lassen, über die Defragmentierung, also gewissermaßen die Bündelung, seiner "digitalen Seele" zu schreiben. Er erzählte mir von seinem Blogpost und das hat mich neugierig gemacht.

"Es gibt Ideen, die sind wie ein schleichendes Gift", schreibt er. "Langsam fressen Sie sich in einer kleinen, unbedeutenden Gehirnwindung fest und knabbern an einem aus der Mode gekommenen Gehirnlappen herum. Dies ist so eine Idee: Ich fragmentiere meine digitale Seele nicht weiter." Manchmal setzt sich ein einziger Satz aus einem Gespräch oder Vortrag eben so fest, dass er dich, obwohl du ihm das Potenzial dazu eigentlich nicht zugetraut hättest, über Stunden, Tage und Wochen zu weiteren Überlegungen inspiriert. Und manchmal wird ein Entschluss und eine Handlung daraus.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Begeisterung statt Angst – der Neurobiologe Gerald Hüther

Lernen funktioniert ein Leben lang, wenn man es mit Begeisterung tut. Das meint jedenfalls der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther. Er beschäftigt sich seit Langem mit den Voraussetzungen, die ein Lernen und Handeln ohne Angst – und somit auch einen gesünderen Umgang miteinander und unseren Potentialen – möglich machen können.

Foto: Franziska Hüther