Sonntag, 2. Dezember 2012

Effi Briest und die Sache mit der Ehre

Mit Schullektüren ist es ja immer so eine Sache. Der Lesezwang hat schon so manchem die Freude an guten Geschichten verdorben und dennoch ist es wichtig, in der Schule mit lohnenden Stoffen in Berührung gebracht zu werden. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass ich damals "Effi Briest" habe lesen müssen. Um so erstaunlicher, dass ich das Werk nun bei der Durchsicht meiner Bücher gleich zweimal fand.


Dienstag, 27. November 2012

"Wofür stehst du?"

So. Der Stapel der aussortierten Bücher wächst. Ich werde mich von so einigem trennen, was nun schon seit einiger Zeit hier herum steht und einstaubt. Und darunter ist auch dieses nette Werk hier:


Samstag, 24. November 2012

[Rezension] "Splitterfasernackt" - Lilly Lindner

Brutal. Schonungslos. Poetisch. Die drei Worte fallen mir auf Anhieb ein, wenn ich meinen Leseeindruck von Lilly Lindners "Splitterfasernackt" beschreiben soll. Gerade bin ich dabei, meine Bücherregale zu entrümpeln, und da gibt es ein paar Bücher, die ich nicht aus der Hand geben mag, ohne sie zuvor noch besprochen zu haben. Dieses Buch gehört definitiv dazu.
Ob es mir gefallen hat? Das kann ich bis heute nicht genau sagen. Es hat mich bewegt, ja, es hat mich begleitet und ist mir mit manch einer Formulierung über Wochen nicht aus dem Kopf gegangen.


Montag, 10. September 2012

[Rezension] "Traumfänger" - Marlo Morgan

Marlo Morgan begibt sich auf eine Reise wider Willen. Dabei hatte sie es doch so schön geplant: Sich schick machen, die gebotenen Ehren der Aborigines entgegen nehmen und schließlich wieder zufrieden ins Hotel einkehren. Doch weit gefehlt. Ehe sie es sich versieht, landen ihre Klamotten auf dem Lagerfeuer und ihr altes Leben gerät gänzlich aus den Fugen.


Dienstag, 14. August 2012

[Rezension] "Die Wahrheit beginnt zu zweit" - Michael Lukas Moeller

Worte und Taten sind oft zwei vollkommen voneinander unabhängige Systeme. Zumindest scheint es so, wenn Worte dazu dienen, auszuweichen oder eine ehrliche Auseinandersetzung von sich fern zu halten. Man sagt nicht umsonst, den Menschen mache aus, was er tue, nicht was er sage. Es wird eben viel zu viel geschwätzt, geschwafelt und palavert. Und häufig verzichtet der, der sich gern reden hört, letztlich darauf, das Gesagte dann auch umzusetzen. Auf diese Worte könnte in der Tat verzichtet werden.

Anders verhält es sich dagegen mit den Worten, die Bestandteil von lösungs- und handlungsorientierten Gesprächen sind. Die finde ich einfach unverzichtbar. Es gibt Worte, die versuchen, die Dinge beim Namen zu nennen und Probleme wirklich anzupacken, die also selber als Handlung im Sinne von persönlicher Entwicklung und Beziehungsarbeit gewertet werden können.
Zu diesem Thema ist mir (mal wieder auf dem Grabbeltisch) ein Büchlein untergekommen, welches sich zwar in der Hauptsache der Kommunikation in Paarbeziehungen widmet, dessen Thesen sich aber auch im Kern auf jede beliebige andere Konstellationen übertragen lassen.


Sonntag, 19. Februar 2012

[Rezension] "Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit" - Paul Mesa

Was für eine wundervolle kleine Kostbarkeit! Paul Mesas Erstling bescherte mir herrlich schmunzelnde, auch nachdenklich rührende und grotesk überraschende Stunden der Lesefreude!


Sonntag, 12. Februar 2012

[Rezension] "Feengabe" - Barbara Schinko

Wer sich mit der mythischen Welt der Feen beschäftigt, begibt sich auf spannende Pfade. Schon immer standen diese nie alternden Wesen eng mit den Menschen in Verbindung. Als einerseits des Menschen Schicksal bestimmend, auf der anderen Seite selber unberechenbar nehmen sie unzählige Rollen in Märchen und Sagen ein. Sie vereinen Faszination und Gefahr in den Phantasien von Generationen. Auch in ihrem Roman "Feengabe" führt uns Barbara Schinko in die fabelhafte Welt der Fey, nach Elphame.


Montag, 6. Februar 2012

Wer andern Ärger rauf beschwört...

Wenn in Zeiten des Internets, der privaten Blogs und des Self-Marketings verschiedene Meinungen aufeinander stoßen, kann es schon mal heiß her gehen. Jaja, die Zeiten haben sich geändert. Jeder kann/darf/schreibt/schwallt wie und wo er will, gibt mehr oder weniger eloquent seine Meinung zum besten und sich selbst oft gleich mit. Das kann einem schon mal bitter aufstoßen.

So erging es dem Autoren John Asht, als er feststellen musste, dass sein Werk "Twin-Pryx. Zwillingsbrut" nicht bei jedermann auf Gegenliebe stößt. In seinem Zorn über die offene Meinungsäußerung der Bloggerin Myriel geriet er derart in Wallung, dass er nun seinerseits der Kommentarfunktion frönte und einen bitterbösen Kommentar auf dem Blog hinterließ. Dem nicht genug: Es folgte ein zweiter und auch seine Verlegerin schaltete sich nun rügend ein. Wie könne man ein Buch bewerten, welches Myriel doch, wie sie selber zugäbe, nicht einmal zuende gelesen habe. Sie sei - ich fasse das mal an dieser Stelle mit eigenen Worten zusammen - nicht qualifiziert genug für ein Urteil über das Werk und habe nun mit juristischen Konsequenzen zu rechnen.