Montag, 17. April 2017

[Rezension] Schatten - Ursula Poznanski

"Schatten" ist der vierte Fall von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Mit drei Morden, einem Mordversuch und einer Entführung bekommen sie es diesmal zu tun. Ich möchte natürlich nicht zu viel verraten, aber bereits 48 Stunden, nachdem ich das Buch begonnen hatte, hatte ich die 416 Seiten durch. Das sagt doch eigentlich schon alles.



Donnerstag, 30. März 2017

[Rezension] Der Wind war es - Nataša Dragnić


In der Abgeschiedenheit einer kleinen, kroatischen Insel wollen sechs junge Leute ein Theaterstück proben, doch ihr alltägliches Drama holt sie immer wieder ein. Wie zu erwarten war, endet der Ausflug mit einer wirklichen Tragödie. Dies ist zusammengefasst eigentlich schon die Geschichte des Romans „Der Wind war es“ von Nataša Dragnić.

Sonntag, 18. Dezember 2016

[Rezension] Wir waren keine Helden - Candy Bukowski

"Es sollte Stellen im Leben geben, wo man zu ordentlichen Öffnungszeiten eine Nummer zieht, anklopft und nach einer Auskunft verlangt." Dies ist nur eine von zahlreichen Textstellen, die ich in dem Coming-of-Age-Roman "Wir waren keine Helden" von Candy Bukowski markiert habe. Immer wieder überrascht die Autorin mit gleichsam witzigen wie geistreichen Einblicken in das Seelenleben ihrer Hauptfigur Sugar, die in den 80er-Jahren vom "Arsch der Welt" auszieht, das Leben zu lernen.

Sonntag, 11. Dezember 2016

[Rezension] Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde und Hamsun - Matthias Engels

Was geschieht, wenn zwei weltweit bekannte Autoren aufeinandertreffen, die sich tatsächlich nie begegnet sind? Dieses Gedankenspiel war es, das mich an dem Buch "Die heiklen Passagen der wundersamen Herren Wilde und Hamsun" von Matthias Engels am meisten interessierte. Die Frage ließ der Autor indes unbeantwortet. Stattdessen zeichnet er ein sorgfältig recherchiertes Sittengemälde, das sich im Wesentlichen dokumentarisch an die Fakten hält.

Samstag, 7. Mai 2016

[Rezension] Vom Jein zum Ja! - Stefanie Stahl

Schon vor längerer Zeit stieß ich auf das Buch "Jein - Beziehungsängste erkennen und bewältigen" von Stefanie Stahl. Eine lohnenswerte Lektüre, erklärt sie doch von Grund auf, wie der Hase (davon) läuft und wie es zu den oft nur schwer verständlichen, erst recht schwer verdaulichen Verhaltensweisen beziehungsängstlicher Menschen kommt. Umso mehr freute ich mich nun auf die Lektüre das Nachfolgebandes "Vom Jein zum Ja!", das mir der Ellert & Richter-Verlag in einer E-Mail als Rezensionsexemplar anbot. "Beziehungsangst verstehen und lösen" lautet der Untertitel des Buches, das verspricht: Wenn es bislang nicht geklappt hat, geht es jetzt ans Eingemachte. Ich hatte entsprechend hohe Erwartungen an den Inhalt, doch wurde ich leider enttäuscht.

Sonntag, 6. März 2016

[Rezension] „Rosaleens Fest“ – Anne Enright

Im englisch-sprachigen Raum ist der Roman „The Green Road“ von Anne Enright bereits mit dem Irish Book Award 2015 ausgezeichnet worden. Inzwischen ist das Buch in der deutschen Übersetzung von Hans-Christian Oeser und unter dem Titel „Rosaleens Fest“ erschienen. Episodisch schildert sie darin aus den verschiedenen Perspektiven einzelner Familienmitglieder eine Geschichte von insgesamt 25 Jahren. Der Vater? Tritt in der Erzählung in den Hintergrund. Die Mutter dominiert das Geschehen, erst recht da auch sie eigentlich eine abwesende Mutter ist, zumindest emotional.

Sonntag, 14. Februar 2016

[Rezension] "Among Women" - Samaneh Khosravi

Das Bild, das wir in Deutschland von iranischer Frauen haben, ist nicht selten geprägt von Klischees. Verschleierte, gleich geschaltete Gestalten, bis zum Boden verhüllt - so stellt sich manch einer die muslimische Frau vor, egal woher sie stammt. Tatsächlich ist die arabische Welt vielfältig. Schönheit und Ästhetik spielen im Leben iranischer Frauen eine große Rolle. Manch Ritual findet öffentlich, manches hinter verschlossenen Türen statt. Die Fotografin Samaneh Khosravi hat den Frauen ihres Herkunftslandes ein Gesicht gegeben - oder so sollte man vielmehr sagen: viele Gesichter.

Sonntag, 7. Februar 2016

[Rezension] „Mitternachtsclowns“ – J.J. Howard


Überraschend gerät das Leben der Schülerin Lexi aus den Fugen. Ihr Vater stirbt und lässt seine Tochter mittellos zurück. Lexis Mutter hat sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht. Alleine macht sich Lexi auf den Weg zu einem Zirkus, um ihre Mutter zu treffen, die sie dort vermutet. Doch die ist nicht auffindbar. Stattdessen bahnen sich neue Freundschaften an und auch die eine oder andere romantische Verstrickung.


Freitag, 1. Januar 2016

Rückblick & Lesestatistik 2015

Als ich in mein Lesejahr 2015 startete, hatte ich mir viel vorgenommen. Ein Buch pro Woche, so lautete die Devise. Das betraf sowohl das Lesen als auch das Bloggen. Während ich letzteres auf dem Seitenfresserchen nicht ganz durchgehalten habe (38 Artikel in 52 Wochen), kann sich meine Leseliste für 2015 sehen lassen. Bevor ich im Detail darauf eingehe, was mich derweil so beschäftigt hat, hier erstmal das Wichtigste in Zahlen:

Meine Leseliste 2015


Insgesamt gelesene Bücher: 64
Romane/Krimis: 38
Sachbücher: 14
Autobiografien/Biografien: 12
Gelesene Seiten: 21.062
Lesestärkster Monat: Mai (8 Bücher)
Leseschwächster Monat: November (2 Bücher)

Freitag, 11. Dezember 2015

[Rezension] "Die Hochzeit der Chani Kaufman" - Eve Harris

Es klingt wie eine Geschichte aus dem vorherigen Jahrhundert: Chani und Baruch werden heiraten. Tatsächlich aber haben sie sich erst wenige Mal gesehen und noch kein einziges Mal berührt. Das, was in der Hochzeitsnacht zwischen ihnen geschehen soll, ist für sie ein Mysterium, keiner erklärt es ihnen. Entscheidend ist: Sie beide haben der Hochzeit zugestimmt und werden nach streng religiösen, das heißt in diesem Fall nach jüdisch-orthodoxen Maßstäben leben.